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Webster, RG: Influenza virus-transmiasion between speries and relevance to emergence of the next human pendemic. Archivass of toxicology 1997/Suppl. 13/S.105-113 Rott, R: Influenza, a special form of a zoonosis: Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift 1997ff10/S.241-248
Das Schwein fungiert als Drehscheibe für die Ausbreitung von Grippeviren. Aus ihrem eigentlichen Reservoir, den Wasservögeln, gelangen die Influenza-Viren leicht auf Hausgettiigel und von dort auf Schweine. Im Gegensatz zu klassischen Zoonosen müssen sie ihre typischen Merkmale verändern, um sich neuen Wirten anzupassen. Die spezielle Struktur ihres Genoms ertaubt es, daß zwei verschiedene Grippeviren gleichzeitig eine Zelle infizieren und dort neue Hybriden bilden können. Die Hybridisierung von Vogelgrippeviren mit menschlichen Grippeviren findet vermutlich in Schweinen statt. Die weitere Anpassung erfolgt vor allem durch Mutationen des Polymerase-Komplexes, den sogenannten Mutator-Mutationen.
Durch Tröpfcheninfektionen z.B. auf das Personal beginnen nicht nur die alljährlichen Grippe-Epidemien, sondern auch alle 10 bis 30 Jahre die Seuchenzüge besonders pathogener Stämme, die viele Tote fordern. Zur Unterbrechung der Infektionskette empfehlen Fachleute, bei der Tierproduktion generell auf eine Trennung von wilden Wasservögeln zu achten und Schweine nicht zusammen mit Geflügel, insbesondere Enten, zu halten. >mehr
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